St-Pierre-de-Clages war zuerst keltisch, dan römisch. Im 11. Jahrhundert errichteten Benediktinermönche der Abtei Saint-Martin d’Ainay von Lyon eine romanische Kirche im Stile von Cluny auf dem Dorfplatz.

Dieses Denkmal ist eines der interessantesten Beispiele für die Formen der karolingischen Baukunst in der Südschweiz. Die Kirche wurde in rein romanischem Stil aus Naturstein erbaut. Das erste Mal wurde sie 1153 erwähnt in einer Bulle des Papstes Eugène II., allerdings ist sie über ein Jahrhundert älter als das Dokument selbst. Die Grabungen und Bauarbeiten anlässlich der letzten Restauration (1963–1967) ermöglichten es dem Abt und Kantonsarchäologen François-Olivier Dubuis, die gesamte Konstruktion der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts zuzuweisen – mit Ausnahme der zwei Etagen aus Tuff- und Ziegelstein des achteckigen Turms, die etwas später hinzugekommen sind. Die Häuser des alten Dorfkerns stammen zum grössten Teil aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

St-Pierre-de-Clages beherbergt auch das Schweizer Bücherdorf. Ob Sie nun anspruchsvoller Sammler, Buchliebhaber, passionierter Trödler oder einfach nur neugierig sind, die Bücherläden von St-Pierre-de-Clages erwarten Sie während des ganzen Jahres, um Sie Ihrer Bücherpassion frönen zu lassen. Sie bieten eine grosse Auswahl an Werken, von der seltenen Ausgabe bis hin zum Occasionsbuch, von alten oder vergiffenen Werken hin zu Büchern aus jedem erdenklichen Verlagsbereich.

Öffnungszeiten der Bücherläden: Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag, 14 bis 18 Uhr